Über mich
Mein Weg in den Journalismus war ungewöhnlich. Mit 37, nach vielen Jahren als Ärztin in der Notfallmedizin und Kinder- und Jugendpsychiatrie, hatte ich das Glück, an der Deutschen Journalistenschule angenommen zu werden und das Handwerk des Journalismus von den Besten zu lernen. Endlich Journalistin zu werden war ein bisschen so, wie ich es mir vorstelle, wenn man seine Jugendliebe heiratet. Es fühlt sich vertraut, vorherbestimmt an und einfach wahnsinnig richtig.
Die Medizin habe ich aber nicht hinter mir gelassen. Im Gegenteil. Vieles, von dem, was mich begeistert und was ich dort gelernt habe, ist nun Teil meiner journalistischen Arbeit. Sensible und dennoch direkte Fragetechniken beispielsweise. Ich will aufklären und Fakten vermitteln. Aber nicht nur. Mit meinen Texten und Podcasts will ich Menschen berühren und zum Nachdenken anregen. Oft erzählen meine Geschichten etwas über komlexe Strukturen und unsere Gesellschaft.
All das so komponiert, dass man unbedingt bis zum Ende durchhören oder -lesen will.

- 2026
- Nominiert für den Deutschen Radiopreis, Kategorie „Reportage“ mit This is America: Free Luigi (Autorin)
- 2026
- Preisträgerin des Peter Hans Hofschneider Recherchepreises der Stiftung für Bioexperimentelle Medizin
- 2025
- Nominiert für den Deutschen Reporter:innen Preis „Bester Podcast“ als Host und Autorin von Geteiltes Leid
- 2025
- Top 10 der Wissenschaftsjournalist:innen des Jahres (Medium Magazin)